20 Jahre nach dem Abitur treffen wir uns wieder. 60 Leute meines Jahrgangs pilgern durch unser altes Gymnasium. Es riecht immer noch nach zu viel Bohnerwachs. Die gleichen vergilbten Bilder hängen an der Wand. Die Ausstattung ist immer noch schlecht – und auch auf den Schulbänken hat sich wenig geändert: Hier regiert die Mittelschicht. (weiterlesen…)
Autorenarchiv : Dr. Ulrike Kostka
Kein Armer beim Abi-Treffen
Geschrieben von Dr. Ulrike Kostka am 30. September 2010
Tags: Bildung, Chancengleichheit | Comments off
Armut als Lebensziel
Geschrieben von Dr. Ulrike Kostka am 19. Juli 2010
Tags: Armut, Bibel, Gott, Handy | Comments off
Neulich bei einer Grillparty im Schwarzwald. Freunde hatten eingeladen. Obwohl rund um die Hütte nichts los war, haben sich alle vergnügt. Die Kinder spielten im Wald, die Erwachsenen genossen das Handy-Funkloch. Alle waren auf den Moment und das Miteinander konzentriert. Am Grill wurde philosophiert: Was ist eigentlich das Wesentliche? Ist unser Leben nicht zu vollgestopft? Einige Partygäste gaben die Antwort auf ihre Weise. Sie hielten es nicht aus, nicht erreichbar zu sein und suchten einen Berg, wo die Handys wieder funktionierten. (weiterlesen…)
Superstar mit Hartz IV: Arme Kinder brauchen neue Chancen
Geschrieben von Dr. Ulrike Kostka am 15. April 2010
Tags: Hartz IV | 2 Kommentare
„Ich werde sowieso Hartz IV.“ Wenn bereits Grundschüler diese Perspektive für ihr Leben äußern, sollten unsere Alarmglocken läuten. Die Bildungschancen für Kinder aus armen Familien sind schlecht. Diese Erkenntnis ist ebenso wenig neu wie die Lösungen für dieses Problem. Den Worten müssen endlich Taten folgen. (weiterlesen…)
Auf dem Weg in die Drei-Klassen-Medizin
Geschrieben von Dr. Ulrike Kostka am 8. März 2010
Tags: Gesundheitswesen, Krankheit, Sparmaßnahmen | Comments off
Armut macht krank. Der Druck wieder eine Arbeit finden zu müssen, das Gefühl ausgegrenzt zu sein, die ungesunde Ernährung – daran ändert auch unser gut ausgebautes Gesundheitswesen nichts. Die Lebenserwartung dieser Menschen ist um mehrere Jahre kürzer. Hier helfen keine Pillen, sondern nur bessere Zukunftsaussichten, Bildung und soziale Netzwerke, in denen sich die Menschen getragen fühlen. Wir brauchen eine Gesundheitsvorsorge, die die Menschen wirklich erreicht. Es genügt nicht, wie ein neues EU-Programm vorsieht, einmal pro Woche Äpfel in der Schule zu verteilen. (weiterlesen…)


