Johanna Schilling
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Autorenarchiv : Johanna Schilling



Die Bundesregierung hat den radikalen Abbau öffentlich geförderter Beschäftigung beschlossen. Im kommenden Jahr werden die gesetzlich geregelten Leistungen zur Eingliederung in Arbeit um 1,54 Milliarden Euro gekürzt. Bis 2014 wird der Posten von 6,6 Milliarden auf die Hälfte reduziert. Was als Sparmaßnahme daherkommt, wird noch viele Kosten verursachen. Doch wer zahlt die Zeche? (weiterlesen…)

Auch wenn es viele von uns oft nicht wahrhaben wollen: Es gibt Menschen, die aufgrund ihrer Schicksale auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben. Für sie gibt es seit 2008 die Chance über die Beschäftigung in einem Integrationsunternehmen wieder am „normalen“ Leben teilzuhaben. Das Sparpaket der schwarz-gelben Bundesregierung bedroht diese Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in ihrem Bestand. Das verwundert umso mehr, wenn man an die zurzeit so heftig geführte Integrationsdebatte denkt. In einem Interview mit Frau J. wird deutlich, was diese Kürzungen für die Betroffenen bedeuten. (weiterlesen…)

Johanna Schilling

Sparmaßnahmen gefährden die Inklusion

Geschrieben von Johanna Schilling am 12. Juli 2010
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CDU/CSU und FDP planen im Bereich der öffentlichen Arbeitsförderung im Zeitraum von 2011 bis 2014 Einsparungen in Höhe von 20,5 Milliarden Euro. Wird sich die schwarz-gelbe Regierung mit ihrem Sparpaket durchsetzen, wird öffentlich geförderte Beschäftigung in Deutschland hierdurch massiv beschnitten werden. Durch die Sparmaßnahmen werden schwerpunktmäßig Rechtsansprüche für schwerbehinderte Menschen gestrichen und Fördermaßnahmen für (langzeit-)arbeitslose Menschen zurückgefahren. (weiterlesen…)

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Populismus vertreibt die Arbeitslosigkeit nicht

Geschrieben von Johanna Schilling am 10. Mai 2010
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Stellenanzeige © matttilda - Fotolia.comIm Gefolge der Finanz- und Wirtschaftskrise hat das Thema Hartz IV an Brisanz gewonnen. Mehrere Politiker haben sich zu Wort gemeldet: Hessens Ministerpräsident Roland Koch forderte eine Arbeitspflicht für Arbeitslose als Gegenleistung für die staatliche Unterstützung. Außenminister Guido Westerwelle wollte „Findige“ sanktionieren, die aus den Sozialsystemen „Geld für wirklich Bedürftige abziehen“. SPD-Frau Hannelore Kraft brachte im Wahlkampf um das Ministerpräsidentenamt in NRW eine freiwillige, gemeinnützige und sozialversicherungspflichtige Arbeit für nicht vermittelbare langzeitarbeitslose Menschen ins Spiel. Wir, die kundige Fachöffentlichkeit, fragen uns: Was davon ist wirklich neu? Welche Vorschläge sind innovativ? Die Antworten hierauf sind erhellend. (weiterlesen…)

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Nach der Bankenkrise droht die soziale Krise

Geschrieben von Johanna Schilling am 15. Februar 2010
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Angesichts des großen finanziellen Engagements von Bund und Ländern bei der Bankensanierung sind Zuschusskürzungen im sozialen Bereich für den „normalen Bürger“ weder nachvollziehbar noch akzeptabel. Sie sind vielmehr ein bedrohliches Signal für einen Wertewandel in unserer politischen Gesellschaft. Auf die Bankenkrise folgte die Wirtschaftskrise. Kommt als nächstes die soziale Krise? Wäre nach dem Rettungsschirm für die Banken nicht auch ein Rettungsschirm für das Soziale fällig? (weiterlesen…)