Wir haben 01.05 Uhr und ich kann schon seit eine Woche nicht mehr schlafen. Meine Tabletten sind neu eingestellt und ich habe das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ich bin an einem Punkt, an den ich nie wieder zurück wollte. Die körperlichen Schmerzen sind das eine, die in meiner Seele das andere. Die haben in meinem Leben Spuren hinterlassen und ich hatte geglaubt, ich könnte sie vergessen. Jetzt holen sie mich wieder ein.
Ich bettle um Aufmerksamkeit
Mein Leben und war im Nachhinein von Kindheit an ein Albtraum – obwohl meine Eltern anderer Meinung sind. Eines kann ich wirklich niemand anlasten: Ich bin für mein Leben und meine Drogenkarriere verantwortlich. Ich hätte es anders machen können, hab ich aber leider nicht. Im Moment geht mir ein Satz von meinem ersten Exmann immer wieder durch den Kopf: „Sigrid, wenn du dich nicht irgendwann von deiner Familie löst, dann wirst du im Alter alleine dastehen.“ Das war 1979. Und nun bin ich bald 50, und bettle immer noch bei meinen Eltern und Geschwistern um positive Aufmerksamkeit.
Ich muss mich nicht erniedrigen lassen
Im letzten Jahr war wieder einmal einer unserer berühmten Familienfights. Anschließend hatte ich einige Monate keinen Kontakt mit ihnen. Als ich letztes Jahr eine Gesprächstherapie anfing, dachte ich, jetzt bin ich bereit zu akzeptieren, dass ich auch ohne meine Eltern und zwei Geschwister (mit einem Bruder habe ich noch Kontakt) leben kann. Es tat weh, so einen Schritt gehen zu müssen. Doch ich habe das Gefühl nicht länger ertragen, der Arsch der Nation zu sein und ständig erniedrigt zu werden.
In kleinen Schritten in ein neues Leben
Ich bin kein schlechter Mensch und ja, ich habe Fehler in meinem Leben gemacht, bestimmt auch Menschen verletzt, aber ich brauche mich nicht erniedrigen zu lassen oder mich als Fußabtreter benutzen zu lassen. Ich habe erkannt, dass ich endlich einen eigenen Weg gehen muss, der mir gut tut und wenn das heißt, dass ich um meinen Seelenfrieden zu finden, mich von meinen zwei Geschwistern und Eltern abzuwenden.
Ich muss mich nicht verrenken um Anerkennung und Liebe zu bekommen und brauche nicht mehr in der Vergangenheit zu leben. Ich nehme mir vor, mit kleinen Schritten mein eigenes Leben neu zu entdecken und das zusammen mit meinen Kindern, denn ich muss meine Depression in den Griff bekommen. Und trotz allem kann mir eine Sache niemand nehmen, denn die gehören mir alleine – meine Träume.









Liebe Sigrid H.
Sie hätten sich schon lang trennen müssen,von der Familie und von den falschen Vorstellungen über sich.
Sie waren nie und sind nicht der A..der Welt,auch wenn Sie ihrer Menung nach Fehler gemacht haben.Ich habe mich schon in der Jugend von meiner Familie getrennt,weil meine Eltern auch meinten, mich erziehen zu müssen.Ich habe die Musik gewählt und war Jahrelang Sängerin und habe keine eigene Familie gegründet.Damit bin ich zufriedener gewesen als ich in der Kindheit war.Die Kinderfotos liegen schon lange auf dem Müll.Jetzt ist es Zeit ,daß Sie sich lösen und Ihre Träume leben.Was tun Sie gerne?Tun Sie das mit Freude,egal ob Ihre Eltern das gewollt hätten.Sie werden überall positive Aufmerksamkeit bekommen,wenn Sie mit dem ,was Sie von Herzen tun, an die Öffentlichkeit gehen.Erkennen Sie,wie liebenswert Sie sind.Fragen Sie Jesus,ob er ab jezt Ihr Leben in die Hand nimmt.Viel Glück und eine Wiederherstellung Ihrer Inneren und körperlichen Gesundheit,wünsche ich Ihnen.
Tipp:You Tube “Gottes Liebesbrief an Dich”