Selbst aktiv werden
Armut geht alle an! Gemeinsam können wir Zeichen setzen und andere Menschen aktivieren, dass sie sich mit uns gegen die Armut engagieren! Hier findest Du einige Vorschläge, was Du konkret im Alltag tun kannst.
Klicke auf die Symbole, um öffentlich zu zeigen, dass Du diese Aufgabe erfüllt hast. Auf zeropoverty.org findest Du weitere Missions.
Nachhilfe anbieten!
Die beste Prävention gegen Armut ist Bildung. Menschen mit guter Schul- und Ausbildung sind statistisch gesehen weit weniger arbeitslos und rutschen seltener in die Armut ab. Engagiere Dich in Deiner Nachbarschaft – vielleicht braucht Dein Nachbarskind Hilfe bei den Hausaufgaben oder eine Gruppe wie die Caritas sucht nach Freiwilligen.
- Aufgaben für Freiwillige bei der Caritas
- Jobpaten helfen Jugendlichen – Ein Erfahrungsbericht
Hinschauen statt wegschauen!
Wer arm ist, zeigt das nicht gerne. Achtsamkeit füreinander ist oft der erste Schritt der Hilfe. Braucht Deine alte, alleinstehende Nachbarin vielleicht Hilfe beim Einkaufen, Treppen steigen, Kochen? Sucht die alleinerziehende Mutter bei Dir im Haus einen Babysitter? Hast Du schon mal daran gedacht ein Fest zu organisieren, um all Deine Nachbarn kennen zu lernen?
Respekt statt Vorurteile pflegen!
Arme, Süchtige, Einsame und Obdachlose sind keine Menschen zweiter Klasse. Leider werden sie oft so behandelt. Unsere Vorurteile leiten uns. Doch auch ihnen tut ein freundliches Wort gut, ein Lächeln oder ein netter Gruß im Vorübergehen. Probier es einfach aus und Du wirst sehen, was passiert.
- Respekt – was bedeutet das? Trage hier Deinen Vorschlag ein
- Wo bleibt der Respekt? Was Menschen am Rand der Gesellschaft erleben
Informiere Dich!
Die wenigsten Deutschen haben Kontakt zu Menschen am Rand der Gesellschaft. Das zeigt eine Studie im Auftrag der Caritas. Wenn Du wissen willst, wie sie leben, was sie denken und was sie vom Leben erwarten, solltest Du mit ihnen reden. Trau Dich, denn Hartz-IV-Empfänger, Ausländer, Obdachlose oder Süchtige sind Menschen wie Du und ich.
- Adressen: Caritas-Einrichtungen in Deiner Nähe
- Weblog: Berichte vom Rand unserer Gesellschaft
Schütze die Umwelt!
Umweltkatastrophen treffen oft die Ärmsten dieser Welt. Ihnen fehlen die Mittel, sich davor zu schützen. Sie sind gezwungen, ihre Natur auszubeuten, um überleben zu können. Deshalb ist jeder Beitrag zum Klimaschutz in Deutschland auch einer zur Bekämpfung der weltweiten Armut. Hilf mit: Wirf alte Handys nicht weg, sondern gib sie ins Recycling, verwende Energiesparlampen, schalte elektrische Geräte ganz aus, … oder unterstütze die internationale Armutsbekämpfung mit einer Spende.
- Infos zur weltweiten Armutsbekämpfung gibt es bei Caritas international
Kaufe Fairtrade-Produkte!
Achte beim Einkauf auf das Fairtrade-Siegel. Es gibt Dir die Gewissheit, dass die Produzenten in den Herkunftsländern einen angemessenen Lohn für ihre Arbeit erhalten. So können sie eigenverantwortlich wirtschaften, ihre Existenz weitestgehend sichern und menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen schaffen.
Kaufe eine Straßenzeitung!
Mit dem Kauf einer Straßenzeitung unterstützt Du Menschen, die vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind. Die Verkäufer bekommen einen Anteil des Verkaufs und können so besser ihre Existenz sichern. Gleichzeitig sind die Zeitungen eine Chance für Obdachlose, Langzeitarbeitslose und Flüchtlinge, ihre Positionen zu vertreten.
- Jedes Lächeln tut gut: Mein Tag als Verkäuferin einer Straßenzeitung
Sag es allen weiter!
Mache Armut zum Thema: In Deinem Freundeskreis, auf twitter, bei facebook, StudiVZ oder anderen sozialen Netzwerken. Halte in der Schule ein Referat oder organisiere eine Projektwoche zum Thema Armut. Erhebe Deine Stimme für ZeroPoverty und nimm Dir vor zehn Leute für die Kampagne zu motivieren!
- Flagge zeigen: Petition gegen Armut unterzeichnen
- Werde Online-Aktivist: www.zeropoverty.org









