Seit wenigen Wochen ist ein neues Webportal online. Es heißt sozin.de und wendet sich an Menschen, die eigene Armutserfahrungen machen mussten beziehungsweise von der Gesellschaft ausgegrenzt wurden. Das Konzept ist einfach und trivial, wurde bisher aber in dieser Art und Weise noch nirgends verwirklicht. Es sieht vor, Informationen über die Arbeit aller organisierten Gruppen und Selbsthilfegruppen zu sammeln, zu bündeln und der Öffentlichkeit und den Betroffenen zugänglich zu machen.
Diese Plattform geht weiter als unser erstes Projekt. Auf www.berber-info.de gibt es umfassende Informationen für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Bei der Arbeit an der Website stellten wir fest, dass es eine Reihe Berührungspunkte zu sozialen Problemen anderer Bevölkerungsgruppen mit Armutserfahrungen gibt. Die Zusammenarbeit mit der Nationalen Armutskonferenz im Jahre 2009/10 zeigte Möglichkeiten auf, diese Diskrepanz zu beseitigen.
Der Name „sozin“ steckt in den Begriffen der sozialen Information, sozialen Integration und sozialen Initiativen. Ziel der Mitarbeiter der „sozin“-Idee ist es, diese Idee an die Basis heranzutragen und die Menschen, die dort tätig sind, zu motivieren in einen Erfahrungsaustausch miteinander zu treten. Ideen, Projekte, Vorschläge, Erfolge und Erwartungen sollen auf der Seite www.sozin.de zusammenfließen. Vorrangiges Ziel ist es, die Ideen des European Anti Poverty Network (EAPN) umzusetzen und sich einer internationalen Zusammenarbeit nicht zu verschließen. Voraussetzung für das Gelingen ist einfach und allein der Wille, gemeinsam etwas zu verändern.
Dietmar Hamann York
Töllner Jürgen Schneider









Unser “Verein für soziale Selbstverteidigung” hat am 22.06.10 bei der Caritas-Aktion in Berlin mitgewirkt.
Derzeit sind wir mit dem “Zug der Tagelöhner” in Brandenburg unterwegs.
Wir werden morgen am 26.07.2010 in Brandenburg an der Havel um 16:00 Uhr auf dem Neustädtischen Markt sein, am Dienstag den 27.07.2010 um 14:00 Uhr in Potsdam am Brandenburger Tor und am 28.07.2010 vor dem Berliner Reichstag unsere Tour beenden.
Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein unseren Protest gegen die “Zunahme unsicherer Arbeits- und Lebensverhältnisse” zu unterstützen.
Michael Maurer
(0176) 24 78 56 31